Spotlänge in der Radiowerbung
Definition und Richtwerte
Die Spotlänge ist die Dauer eines Werbespots in Sekunden und bestimmt Preis, Aufbau und Textmenge. Im deutschen Radio sind 20, 25 und 30 Sekunden die üblichen Längen, kürzere Formate gibt es für Sponsoring-Hinweise. Als Faustregel passen pro Sekunde etwa zweieinhalb gesprochene Wörter, wenn das Tempo hörbar bleiben soll.
Welche Spotlänge zu welcher Botschaft passt
Zwanzig Sekunden reichen für eine Aussage, einen Nutzen und einen Absender. Wer zusätzlich eine Geschichte erzählen oder ein Angebot erklären will, braucht 30 Sekunden. Alles darüber ist im Radio unüblich. Länger heißt nicht wirksamer, denn Aufmerksamkeit wächst nicht mit der Sekundenzahl, sondern mit der Relevanz der ersten Aussage. Entscheidend ist die Verteilung: Kernaussage in den ersten Sekunden, Nutzen in der Mitte, Handlungsaufforderung und Marke am Ende. Wie daraus ein sendefähiger Spot wird, zeigt die Radiowerbung.
Länge, Preis und Regionalfassungen
Sender berechnen Spotpreise nach Länge, meist mit einem Grundpreis für 30 Sekunden und Abschlägen für kürzere Fassungen. Rechnen Sie deshalb gegen: Zwei 20-Sekünder erzeugen oft mehr Kontakte als ein 30er zum gleichen Preis. Bei regionalen Kampagnen kommt der Aufwand für Städtefassungen dazu, weil jede Variante Produktion und Freigabe braucht, siehe lokale Radiowerbung. Planen Sie das von Anfang an ein und nehmen Alternativzeilen im selben Termin auf, sonst wird aus einer Kürzung ein neuer Sprechertermin. Beachten Sie außerdem, dass Sender die Länge exakt prüfen. Eine Datei mit 31 Sekunden wird zurückgewiesen oder als nächstlängeres Format abgerechnet.
Häufige Fragen
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Die Spotlänge ist die Dauer eines Werbespots in Sekunden und bestimmt Preis, Aufbau und Textmenge. Im deutschen Radio sind 20, 25 und 30 Sekunden üblich. Als Faustregel passen pro Sekunde etwa zweieinhalb gesprochene Wörter.
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Etwa 45 bis 55 Wörter, abhängig von Sprechtempo und Musikbett. Wer mehr unterbringt, verliert Verständlichkeit. Kürzen Sie im Zweifel den Nutzenteil und nicht die Handlungsaufforderung.
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Nicht automatisch. Er bietet Platz für Erklärung, kostet aber mehr und lässt Aufmerksamkeit stärker abfallen. Bei einfachen Botschaften ist die kürzere Fassung meist die effizientere Wahl.