Drive Time
Definition, Uhrzeiten und Belegung
Drive Time bezeichnet die Zeitschienen mit der höchsten Radionutzung, klassisch der Weg zur Arbeit am Morgen und die Rückfahrt am Nachmittag. In diesen Stunden sitzen die meisten Menschen im Auto oder starten den Tag mit dem Radio im Hintergrund. Für Werbung ist das die teuerste und meist die wirksamste Zeit.
Drive Time sinnvoll dosieren
Zwei Dinge kommen zusammen: viele Hörer gleichzeitig und eine Hörsituation ohne Alternative. Im Auto gibt es keinen zweiten Bildschirm, der Aufmerksamkeit abzieht, und die Nutzung ist über Wochen erstaunlich stabil. Die Morgenschiene liegt in der Regel deutlich vor der Nachmittagsschiene, weil sich morgens die Wege bündeln. Für Ihren Plan heißt das: Wenn Sie schnell Frequenz aufbauen wollen, sind das die Stunden, in denen es funktioniert. Wie wir Zeitschienen zusammenstellen, zeigt die Radiowerbung.
Drive Time buchen, ohne das Budget zu verbrennen
Die Nachfrage macht diese Plätze teuer, und wer ausschließlich morgens schaltet, erreicht oft dieselben Menschen mehrfach, statt neue dazuzugewinnen. Bewährt hat sich eine Mischung: Schwerpunkt in der Drive Time, Ergänzung im Vormittag und am frühen Abend, verteilt über mehrere Tage. Bei regionalen Kampagnen lohnt zusätzlich der Blick auf Pendlerströme, weil sich Sendegebiete und Arbeitswege nicht immer decken. Wie sich das in einzelnen Bundesländern aufsetzen lässt, zeigt lokale Radiowerbung.
Was in der Drive Time inhaltlich funktioniert
Menschen hören hier nebenbei, während sie fahren, frühstücken oder Kinder aus dem Haus bringen. Ein Spot, der mit einer Vorgeschichte beginnt, kommt hier selten an. Setzen Sie die Botschaft nach vorn, halten Sie eine einzige Handlungsaufforderung durch und sprechen Sie eine Adresse aus, die man sich merken kann, ohne zu tippen. Zeitbezüge wirken in dieser Schiene besonders gut, etwa ein Hinweis auf den heutigen Tag oder das Wochenende. Und rechnen Sie mit Nebengeräuschen: Der Spot muss im Fahrgeräusch verständlich bleiben, nicht nur im Studio. Ein praktischer Test dauert zehn Minuten: Spielen Sie den fertigen Spot über ein Autoradio bei normaler Lautstärke ab und lassen jemanden mithören, der den Text nicht kennt. Wenn diese Person Marke und Angebot danach wiedergeben kann, trägt der Spot. Wenn nicht, liegt die Arbeit beim Text und nicht am Sendeplan.
Häufige Fragen
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Drive Time bezeichnet die Zeitschienen mit der höchsten Radionutzung, klassisch der Weg zur Arbeit am Morgen und die Rückfahrt am Nachmittag. Üblich sind etwa 6 bis 10 Uhr und 15 bis 19 Uhr, die genaue Abgrenzung steht in der Preisliste des Senders.
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Üblich sind etwa 6 bis 10 Uhr am Morgen und 15 bis 19 Uhr am Nachmittag. Die exakte Abgrenzung unterscheidet sich je Sender und Vermarkter, deshalb steht sie in der jeweiligen Preisliste.
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Ja, wenn Sie das Gebiet klein halten. Lieber wenige Städte mit Schwerpunkt in starken Stunden als ein großes Gebiet in Randzeiten. Frequenz in einer klar umrissenen Gruppe wirkt stärker als breite Streuung mit Einzelkontakten.