Crossmedia-Werbung

Definition und Abgrenzung zur Mehrfachbelegung

Crossmedia-Werbung verteilt eine Kampagne über mehrere Kanäle, die inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Nicht dieselbe Botschaft überall, sondern eine Idee, die jeder Kanal mit seinen Mitteln erzählt. Radio und Podcast liefern Frequenz und Nähe, Bewegtbild die Bilder, Online die direkte Handlung.

Was Crossmedia-Werbung von Mehrfachbelegung unterscheidet

Viele Pläne, die Crossmedia heißen, sind Parallelbetrieb: derselbe Spot, überall mit demselben Text. Die Stärken der einzelnen Kanäle bleiben dabei ungenutzt. Bei uns beginnt die Planung mit der Frage, welchen Job ein Kanal übernimmt. Audio arbeitet dort, wo Menschen keine Bildschirme ansehen, also beim Pendeln, Kochen, Sport. Bewegtbild setzt visuelle Erinnerung, Suchanzeigen fangen die ausgelöste Nachfrage ein. Wir denken Audio deshalb nie isoliert, sondern als Teil der digitalen Strategie, ob als Online Audio Werbung oder als Spot in der Radiowerbung.

Woran crossmediale Kampagnen scheitern

Der häufigste Fehler ist ein Timing, das nicht zusammenpasst: Der Radioflight läuft zwei Wochen, die Suchkampagne startet danach, und die ausgelöste Nachfrage landet beim Wettbewerb. Der zweite Fehler ist ein Klangbruch. Wenn der Fernsehspot ein anderes Musikmotiv nutzt als der Audiospot, addiert sich nichts. Der dritte betrifft die Messung: Wird jeder Kanal einzeln an Klicks gemessen, fällt Audio zuerst heraus, obwohl es Nachfrage erzeugt. Legen Sie deshalb vorab fest, welche Zahl die Kampagne beurteilt, und lassen die Kanäle sich nicht gegenseitig entwerten.

Häufige Fragen

Crossmedia-Werbung verteilt eine Kampagne über mehrere Kanäle, die inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Nicht dieselbe Botschaft überall, sondern eine Idee, die jeder Kanal mit seinen Mitteln erzählt. Reine Parallelbelegung ist damit nicht gemeint.

Suchanzeigen, weil sie ausgelöste Nachfrage einsammeln, und Bewegtbild, weil es die visuelle Ebene ergänzt. Auch Out-of-Home funktioniert, wenn Motiv und Klangzeichen dieselbe Idee tragen und Timing sowie Gebiet zusammenpassen.

Über Zeitraum- und Regionenvergleiche, Markensuchanfragen, Direktzugriffe und Befragungen zur Werbeerinnerung. Ein sauberer Weg sind Testmärkte: gleiche Kampagne, ein Gebiet mit Audio, eines ohne, danach der Vergleich der Nachfragekurven.