Cost per GRP

Definition, Berechnung und Grenzen

Cost per GRP gibt an, was ein Gross Rating Point kostet, also ein Prozent Bruttoreichweite in der definierten Zielgruppe. Die Kennzahl macht Pläne vergleichbar, die unterschiedlich viel Werbedruck erzeugen. Sie beantwortet damit die Frage, wie teuer Wirkungsdruck ist, und nicht die Frage, wie teuer ein Sendeplatz ist.

Wie Cost per GRP berechnet und benutzt wird

Teilen Sie die Kosten des Plans durch die Summe der GRPs. Zwei Pläne mit gleichem Budget können sich dabei deutlich unterscheiden, weil Zeitschienen, Senderauswahl und Spotlängen den Werbedruck verändern. Wichtig ist die Vergleichbarkeit: Dieselbe Zielgruppe, derselbe Zeitraum, dieselbe Spotlänge. Sobald eine dieser Größen wechselt, vergleichen Sie zwei verschiedene Dinge. In der Radiowerbung nutzen wir die Kennzahl zur Auswahl zwischen Belegungsvarianten und nicht als Verhandlungsargument, weil der günstigste Preis pro GRP oft in Zeitschienen mit schwacher Aufmerksamkeit entsteht.

Grenzen der Kennzahl

Cost per GRP kennt keine Kreation. Ein billiger Plan mit einem schwachen Spot bleibt teuer, weil die Kontakte nichts hinterlassen. Zweitens ignoriert die Größe die Kontaktverteilung: Sie sehen den Druck, nicht ob er sinnvoll auf viele Personen verteilt ist. Und drittens taugt sie nicht für Kanalvergleiche zwischen Radio und digitalem Audio, weil beide Währungen unterschiedlich erhoben werden. Nutzen Sie sie deshalb innerhalb eines Kanals und ergänzen Sie sie um Nettoreichweite, Frequenz und eine Zielgröße, die tatsächlich Geschäftswert hat.

Häufige Fragen zu Cost per GRP

Cost per GRP gibt an, was ein Gross Rating Point kostet, also ein Prozent Bruttoreichweite in der definierten Zielgruppe. Berechnet wird der Wert aus den Kosten des Plans geteilt durch die Summe der GRPs.

Nein. Günstige GRPs entstehen häufig in Randzeiten mit geringer Aufmerksamkeit. Prüfen Sie deshalb, in welchen Zeitschienen der Druck aufgebaut wird und ob die Zielgruppe dort tatsächlich hört.

Der TKP bezieht sich auf tausend Kontakte, Cost per GRP auf ein Prozent Bruttoreichweite in der Zielgruppe. Beide messen Effizienz, aber auf unterschiedlichen Bezugsgrößen. Für Reichweitenplanung ist GRP üblich, für digitale Auslieferung der TKP.