Branded Podcasts

Definition und Voraussetzungen

Ein Branded Podcast ist ein Podcast, den ein Unternehmen selbst produziert und verantwortet. Er verkauft nicht direkt, sondern liefert Inhalte, die für sich stehen, und verankert die Marke über Zeit. Der Unterschied zur Werbebuchung ist grundlegend: Sie mieten keine Reichweite, Sie bauen eigene auf.

Wann ein Branded Podcast sinnvoll ist

Er lohnt, wenn Sie ein Thema besetzen können, das Ihre Zielgruppe wirklich interessiert, und wenn Sie über Monate durchhalten. Zwölf Folgen sind die Untergrenze, unter der kaum eine Hörerschaft entsteht. Typische Fälle sind erklärungsbedürftige Angebote, lange Kaufprozesse und Arbeitgeberkommunikation. Ungeeignet ist das Format, wenn Sie kurzfristigen Abverkauf brauchen, denn Aufbau kostet Zeit. Für schnelle Reichweite ist eine Buchung in bestehenden Formaten der direktere Weg, siehe Podcast Werbung.

Was ein Branded Podcast tatsächlich braucht

Drei Dinge entscheiden: eine Idee, die ohne Ihr Produkt funktioniert, eine Stimme, die Menschen gern hören, und ein Veröffentlichungsrhythmus, den Sie halten können. Dazu kommt Distribution, denn ein Feed allein bringt keine Hörer. Verbreitet ist die Kombination aus eigenen Kanälen und gebuchter Reichweite in themennahen Formaten, etwa über Host-Read-Empfehlungen, siehe Host-Read Ads in Podcasts. Planen Sie außerdem Produktion mit ein: Schnitt, Mastering, Titelbilder, Shownotes und ein Intro, das nach der Marke klingt und nicht nach Vorlage.

Häufige Fragen

Ein Branded Podcast ist ein Podcast, den ein Unternehmen selbst produziert und verantwortet. Er verkauft nicht direkt, sondern liefert Inhalte, die für sich stehen. Anders als bei einer Werbebuchung mieten Sie keine Reichweite, Sie bauen eigene auf.

Deutlich weniger als bei bekannten Unterhaltungsformaten, dafür genauer. Für B2B-Themen können wenige hundert Abrufe pro Folge wertvoll sein, wenn die richtigen Menschen zuhören. Bewerten Sie das Format nach Zielgruppentreue, nicht nach absoluten Zahlen.

Regelmäßig und planbar, meist alle zwei Wochen oder monatlich. Wichtiger als die Frequenz ist Verlässlichkeit. Ein Format, das drei Monate pausiert, verliert seine Hörerschaft und muss den Aufbau von vorn beginnen.