Run-of-Network (RON) Buchung

Definition und Prüfpunkte

Eine Run-of-Network-Buchung ist eine Belegung über das gesamte Netzwerk eines Vermarkters, ohne Auswahl einzelner Umfelder oder Formate. Der Vermarkter verteilt die Kontakte dort, wo Inventar frei ist. Das senkt den Preis pro Kontakt, dafür entfällt die Kontrolle über das Umfeld.

Wann eine RON-Buchung sinnvoll ist

Sie taugt für breite Zielgruppen, einfache Botschaften und Kampagnen, deren Ziel Bekanntheit in der Masse ist. Auch als Ergänzung funktioniert sie: gezielte Belegung in passenden Formaten, dazu RON für zusätzliche Kontakte zum niedrigeren Preis. Ungeeignet ist sie für Marken mit engem Umfeldanspruch oder erklärungsbedürftigem Angebot, weil ein Teil der Kontakte in Inhalten landet, die nicht zur Botschaft passen. Wie eine gezielte Auswahl dagegen aussieht, zeigt Podcast Werbung.

Was Sie vor einer RON-Buchung klären sollten

Fragen Sie nach Ausschlusslisten. Auch in einer RON-Belegung lassen sich meist Kategorien sperren, etwa Nachrichten zu Katastrophen oder Formate mit expliziten Inhalten. Zweitens nach dem Reporting: Sie sollten hinterher sehen, in welchen Umfeldern die Kontakte entstanden sind, sonst können Sie beim nächsten Mal nicht nachsteuern. Drittens nach der Frequenzbegrenzung, weil breite Auslieferung schnell zu Mehrfachkontakten bei Vielnutzern führt. Mit diesen drei Punkten wird aus der breiten Auslieferung ein planbarer Baustein. Sinnvoll ist zusätzlich eine feste Obergrenze für den RON-Anteil am Gesamtbudget, damit die Kampagne nicht überwiegend aus Kontakten besteht, deren Umfeld Sie erst im Nachbericht erfahren.

Häufige Fragen

Bei einer Run-of-Network-Buchung wird Werbung über das gesamte Netzwerk eines Vermarkters ausgeliefert, ohne dass Sie einzelne Umfelder festlegen. Verteilt wird dort, wo Inventar frei ist, was den Preis pro Kontakt senkt.

Pro tausend Kontakte in der Regel ja, weil Sie kein bestimmtes Umfeld bezahlen. Ob es billiger ist, hängt vom Anteil der Kontakte ab, die Ihre Zielgruppe tatsächlich treffen. Rechnen Sie deshalb auf die Zielgruppe um.

Meist ja, über Kategorie- und Titelausschlüsse. Der Umfang unterscheidet sich je Vermarkter. Lassen Sie sich die Möglichkeiten vor Buchung schriftlich geben, gerade wenn Ihre Marke bei bestimmten Inhalten nicht erscheinen darf.