Live Reader

Definition, Wirkung und Kennzeichnung

Ein Live Reader ist ein Werbetext, den ein Moderator selbst im Programm vorliest, statt einen produzierten Spot abzuspielen. Im Radio geschieht das live in der Sendung, im Podcast als gesprochene Passage in der Folge. Die Wirkung entsteht durch die Stimme, der die Hörer bereits vertrauen.

Warum ein Live Reader anders wirkt als ein Spot

Ein produzierter Spot wird als Werbung erkannt, sobald er startet. Ein Live Reader kommt in der Stimme des Programms, im gleichen Tempo und mit den gleichen Worten wie der Rest der Sendung. Deshalb wird er häufiger zugehört und seltener weggeschaltet. Der Preis dafür ist Kontrollverlust: Der Moderator formuliert mit eigenen Worten, und die exakte Wortlautkontrolle geht verloren. Geben Sie deshalb Kernbotschaft, Nutzen und Tabus vor, nicht ein Skript zum Ablesen. Wie das in Podcasts umgesetzt wird, zeigt Host-Read Ads in Podcasts.

Worauf Sie beim Live Reader achten sollten

Klären Sie drei Punkte vor der Buchung: die Kennzeichnung als Werbung, die Länge in Sekunden und die Zahl der Wiederholungen. Ohne Absprache gerät die Passage leicht zu einer kurzen Ansage zwischen zwei Titeln. Zweitens die Auswahl der Person: Ein Moderator, der das Produkt kennt und mag, klingt überzeugender, fragen Sie deshalb nach der Auswahl. Drittens die Messung, denn ein Live Reader lässt sich nicht wie ein Spot zählen. Nutzen Sie Aktionscodes oder eine eigene Landingpage. Für die Kombination mit produzierten Formaten siehe Podcast Werbung.

Häufige Fragen

Ein Live Reader ist ein Werbetext, den ein Moderator selbst im Programm vorliest, statt einen produzierten Spot abzuspielen. Im Radio geschieht das live in der Sendung, im Podcast als gesprochene Passage in der Folge.

Pro Kontakt meist ja, weil Moderatorenzeit und Exklusivität eingerechnet werden. Dafür ist die Aufmerksamkeit höher. Rechnen Sie beides gegen und prüfen, ob Ihre Botschaft von persönlicher Empfehlung profitiert.

Ja, Werbung muss erkennbar sein. Ein kurzer Hinweis vor oder nach der Passage genügt üblicherweise. Klären Sie die Formulierung mit dem Sender oder dem Format, damit die Kennzeichnung sauber und beiläufig klingt.